Basics


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Eine vernünftige Arbeitsunterlage ist wichtig, damit die Perlen auch liegenbleiben und sich nicht in alle vier Himmelsrichtungen verteilen.

Gerade, wenn man verschiedene Designs ausprobiert, ist es hilfreich, wenn die Perlen genau da bleiben, wo sie bleiben sollen.

Ein Perlenlegebrett ist ideal: In die Aussparungen in der Mitte und an den Seiten passen Zubehör und Kleinteile. In den Rillen kann man prima Designs anordnen und schließlich fertigen.

Für den Anfang reicht jedoch auch ein einfaches mit Tuch überzogenes Brett.

AB: steht für Aurora Borealis, womit das Polarlicht gezeichnet wird. AB steht für eine Beschichtung, die dem Gegenstand einen irrisierenden Regenbogenschimmer verleiht.

Brilliantschliff / Brillantschliff: Brillant sind Diamanten, die rundgeschliffen sind und oben mindestens 32 und unten mindestens 24 Facetten aufweisen. Bei Modeschmuck oder Glasschliffsteinen wird ein facettenreicher Schliff Brilliantschliff genannt. Genauere Informationen finden sich bei froufrou.de

Cabochon: heißt auf französisch “Nagelkopf” und bezeichnet einen unfacettierten, ovalen oder runden Schliff. Dieser soll die Steinstruktur besonders schön betonen und eignet sich daher am besten für Steine mit schimmernder oder auffallender Struktur, z.B. Katzenaugen, Bernstein oder Opale. Quelle: Wikipedia

Chandeliers: Eigentlich steht der englische Begriff “Chandelier” für einen Kerzenlüster. Bei Schmuck werden besonders opulente Ohrhänger als Chandeliers bezeichnet, die lang herunterhängen und sich in der Spitze zu zwei oder mehr Enden verzweigen.

Creolen: Runde Reifen in allen Größen und Farben, egal aus welchem Material. Häufig auch als “Hoop” bezeichnet.

Rhodinieren: steht für eine Beschichtung von Metall, die einen kalten, bläulichen Glanz verleiht. Genauere Informationen finden sich im Forum für Goldschmiede.

Tropfenschliff

Zirkon

krappengefasst

Lampenperlen

Rocailles

Ohrringe basteln ist sehr einfach und geht auch mit wenig Übung gut von der Hand. Mit ein bißchen Erfahrung und dem richtigen Werkzeug bekommt man auch Schmuckösen und ausgefallene Stücke sehr gut hin. Sobald man angefangen hat, kann man sich gar nicht mehr retten vor Ideen und Inspirationen.

Schaufenster

Schmuckläden und kleine Souvenirgeschäfte haben häufig die schönsten Stücke in ihren Auslagen, die man recht problemlos nachmachen oder abwandeln kann. Interessante Farbkombinationen, spannende Formen oder ausgefallene Steine – wenn man anfängt die Schaufenster nicht aus der Perspektive des Käufers zu sehen, sondern zu schauen, was man selber machen kann, kommen häufig die schönsten Ideen.

Kaufhäuser

Die Ohrhänger, die man bei den Modeschmuckständern in den großen Kaufhäusern findet, sind häufig sehr simpel gearbeitet. Mit dem richtigen Material kann man die Originaldesigns so abwandeln, dass schöne individuelle Schmuckstücke entstehen, die genauso aussehen, wie man es gern hätte.

Bijou Brigitte und Douglas lohnen sich ebenfalls, um zu stöbern.

Anderer Leute Ohren

Im Zug oder auf der Straße – ständig haben Frauen so tolle Ohrringe an, dass man direkt an seinen Arbeitstisch sprinten möchte, um eine eigene Version zu entwerfen. Es lohnt sich, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und nach schönen Ideen Ausschau zu halten.

Andere Leute

Manchmal gefällt mir der Stil von Freundinnen so sehr, dass ich speziell für sie Ohrringe entwerfe, passend zu einem bestimmten Outfit oder einem Oberteil dasmir besonders gut gefällt. Das macht am meisten Spaß – besonders wenn man ins Schwarze getroffen hat.

Online

Vorlagen, Ideen, fertige Ohrringe – in diversen Onlineshops oder Foren ist reichhaltiges Material aus dem man eigene Designs entwickeln kann. Meine Favouriten sind Crystal-Creative.de und QVC – ja, der Teleshoppingverein. Online haben die wunderschöne Schmuckstücke.

Unter Ohrringe kaufen habe ich ein paar der schönsten Stücke gesammelt, die man übrigens auch direkt bestellt kann und nicht zwangsläufig selber machen muss.

Bastelbücher

War klar, dafür sind sie gemacht. Häufig gefallen mir die Originale nicht so sehr. Ich mags eher etwas schlichter, während man dort in die Vollen zu greifen scheint – think Christmastree. Außerdem habe ich bisher noch kein Buch gefunden, welches sich nur mit Ohrringen befasst – und da liegt halt meine große Liebe.
Wie auch immer, als Inspirationsgrundlage bestens geeignet. Häufig werden auch spannende Techniken nochmal erklärt. Eine kleine Auswahl gibt es unter Literatur.

Perlen

Die größte Quelle für Inspirationen ist ganz klar das Material. Ob man in einem Bastelladen ist oder in der eigenen Perlenkiste kramt – nur so kann man abschätzen was zusammenpasst und was hübsch ausschaut. Häufig kommen durch zufällig nebeneinander liegenden Perlen ganz neue Ideen auf. Einfach mal kräftig durchmischen und der Kreativität freien Lauf lassen.

WerkzeugFür Anfänger genügt am Anfang eine kleine spitze Kombizange mit integriertem Seitenschneider. Damit kann man direkt anfangen, Ohrringe zu basteln.

Später jedoch – gerade wenn man mit besseren und teureren Materialien arbeitet, macht es Sinn, in eine vernünftige Ausstattung zu investieren.

Als Minimalbesetzung sollten drei Zangen zur Verfügung stehen:

  • Eine spitze Rundzange zum Biegen von Ösen.
  • Eine spitze Flachzange zum Öffnen von Ringeln und Zudrücken von Quetschperlen.
  • Ein kleiner Seitenschneider zum Zuschneiden von Draht und Stiften.